Und genau darum geht es bei dem Event „Zusammenwachsen 2.0 – Wir feiern die Vielfältigkeit“ am 26.04.2025 in Kirchberg. Unsere Unterschiedlichkeit egal in welcher Art und Weise, ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Es geht darum einen Blick über den Tellerrand zu werfen, andere Perspektiven und Menschen kennenzulernen.
Und wir sind mit dabei!
Wir informieren zum Thema Inklusion im Kita-Bereich und wie diese gelebt werden kann. Wie können wir als Eltern voran gehen?
Kinder mit und ohne Behinderung benötigen unsere Unterstützung um „dazu zu gehören“.
Karin Graeff wird hierzu einen spannenden Vortrag halten. Ebenso wird Beata Kosno-Müller zum Thema Kinderrechte referieren. Also kommt vorbei und genießt einen spannenden Tag mit vielen Infos und Workshops.
Der Landeselternausschuss Rheinland-Pfalz und der Kita-Fachkräfteverband Rheinland-Pfalz veranstalten gemeinsam am 10. Februar 2025, um 19:30 Uhr einen Online-Abend zum Thema „Eltern mit Migrationshintergrund – Kommunikation entwickeln“
Rund 28 Prozent der in Rheinland-Pfalz lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund – diese Vielfalt zeigt sich tagtäglich in den Kitas. Ebenso vielfältig sind bereits die Möglichkeiten zur Einbindung von Kindern und ihren Familien in den deutschsprachigen Kita-Alltag. Diese Veranstaltung möchte Fachkräfte und Eltern darüber informieren, welche Möglichkeiten es bereits gibt, um Eltern mit Migrationshintergrund in den Kita-Alltag einzubinden und mögliche (Kommunikations-)Hürden zu überwinden. Gleichzeitig möchten wir aufzeigen, welchen Gewinn eine Einbindung aller für den Kita-Alltag bringt. Wir freuen uns daher, dass es uns gelungen ist gleich drei Netzwerkpartner:innen als Referent:innen zu gewinnen, die Ihnen kurze Impulsvorträge und Diskussionsrunden zu folgenden Themen anbieten:
Herr Dr. Cagri Kahveci vom Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen (bbt): Beleuchtung der historische Entwicklung der Elternmitwirkung mit Migrationshintergrund und der Unterstützungsmöglichkeiten durch das bbt. Dabei wird aufgezeigt, welche positiven Veränderungen durch gezielte Elternbeteiligung erreicht werden können.
Frau Dr. Lisa Baum und Frau Sandra Küchler vom Haus der Sprachmittlung: Hürden in der Kommunikation können Teilhabe und Zusammenarbeit von Menschen erschweren – auch in der Kindertagesstätte. Wir möchten Ihnen zeigen, wie positiv sich qualifizierte Sprachmittlung für alle Personen in Kitas auswirken kann und laden Sie ein, uns ins Haus der Sprachmittlung zu folgen.
Frau Beata Kosno-Müller, Ehrenvorsitzendes des LEA RLP und Trägerin des Landesverdienstordens für ihren Einsatz in der Elternmitwirkung in Rheinland-Pfalz: Nehmen und Geben – Was können Eltern für Eltern im KiTa-System tun?
Eingeladen sind alle Eltern mit und ohne Migrationshintergrund, Fachkräfte und Interessierten am Thema „Eltern mit Migrationshintergrund – Kommunikation entwickeln“.
Am 31.01.2025 findet die nächste LEA-Vollversammlung mit Vorstandwahl statt. Die Versammlung beginnt um 17:00 Uhr. Einlass mit anschließendem Networking ist ab 16:00 Uhr.
Die offizielle Einladung kann hier heruntergeladen werden. Zudem wird sie am 16.01.2025 an die LEA-Delegierten und Ersatz-Delegierten versandt.
Falls die E-Mail mit der Einladung nicht ankommen sollte, können sich die Betroffenen gerne direkt unter Kita-MZ@lsjv.rlp.de an das Landesjugendamt wenden.
Der KEA Rhein-Hunsrück-Kreis freut sich über eine rege Teilnahme!
Die Fraktion der CDU hat einen Gesetzentwurf mit Änderungsvorschlägen zum Kita-Gesetz in den Landtag eingebracht. Am 16.01.2025 fand dazu eine Anhörung im Ausschuss für Bildung statt. Die Vorsitzende des Landeselternausschusses, Karin Graeff, war dabei als Expertin eingeladen, um Stellung zu den Inhalten des Entwurfs zu nehmen.
Grundsätzlich ist es dem LEA wichtig das Kita-System weiterzuentwickeln. Die Ziele einer zuverlässigen und wirksamen Unterstützung für alle Familien, und der in jeder Kita qualitativ hochwertigen Bildung, Erziehung und Betreuung, sind noch lange nicht erreicht.
Daher begrüßt der LEA grundsätzlich alle Anstrengungen, die zur Weiterentwicklung des Kita-Systems beitragen.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer verlieh am 07.12.2022 in einer Feierstunde in der Staatskanzlei die höchstmögliche Auszeichnung – den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz – an die langjährige Vorsitzende des Kreiselternausschusses der Kindertagesstätten im Rhein-Hunsrückkreis Beata Kosno-Müller.
Von links nach rechts: Xenia Roth (Bildungsministerium), Dr. Julia Stock (LEA), Andreas Winheller (Preisträger), Beata-Kosno Müller (Preisträgerin), Gordon Amuser (LEA), Julia Schier (LEA), Karin Graeff (KEA RHK, LEA)
Frau Kosno-Müller war zudem von 2015 bis 2022 als stellvertretende Vorsitzende des Landeselternausschusses in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz tätig.
Die derzeitige KEA-Vorsitzende Karin Graeff zeigt sich sehr erfreut über die erstmalige Verleihung dieses hohen Ordens an Vertreter der Kita-Eltern: „Diese Ehrung ist hochverdient. Beata hat die Kita-Elternmitwirkung, so wie wir sie heute kennen, mit aus der Taufe gehoben. Mit dieser Ehrung zeigt die Ministerpräsidentin, dass eine engagierte Elternmitwirkung gewünscht und benötigt wird. Eltern sind mittendrin und nicht nur am Rande dabei, wenn es um die Kita-Arbeit geht.“
Frau Kosno-Müller hat ihre Sichtweise von Eltern als aktiven und Verantwortung tragenden Akteuren der Kita-Landschaft selbstbewusst gelebt und sie immer wieder in die Fläsch getragen. Besonderen Wert hat sie dabei auf die Professionalisierung der institutionalisierten Elternmitwirkung gelegt und diese durch ein selbst entwickeltes Schulungsprogramm vorangetrieben. Als sie ihr Amt damals übernommen hat, waren schwache Mitwirkungsstrukturen von großer Rechtsunsicherheit in vielen Kitas geprägt. Sie hat sich engagiert dafür eingesetzt, dass klare, verlässliche gesetzliche Strukturen geschaffen werden und alle Betroffenen gut über die Elternmitwirkungsrechte informiert sind, damit es in den Kitas nicht zu unnötigen juristischen Konflikten kommt. Mit ihrem Wirken hat Kosno-Müller einen neuen Standard gesetzt, welcher sich inzwischen bei Eltern in der gesamten Kita-Landschaft ausbreitet.
Für ihre Vision hat sich Frau Kosno-Müller nie gescheut in den Diskurs, und wenn es sein musste auch in den Konflikt, zu gehen. Sie hat nie aufgegeben, auch wenn sie auf noch so großes Unverständnis und festgefahrene Einstellungen stieß. Konsequent hat sie gegen die veralteten Vorstellungen gekämpft, dass die Pädagogik einer Kita Eltern nichts angehe oder – noch schlimmer – dass Eltern die pädagogischen und strukturellen Zusammenhänge hier gar nicht verstehen können. Zu ihren wichtigsten Botschaften gehört noch heute: Elternvertretungen sind keine Festkomitees. Vielmehr geht es dabei um die Gestaltung der Kitas vor Ort und um die Gestaltung der Rahmenbedingungen durch politische Lobbyarbeit auf allen Ebenen. Es geht darum, gemeinsam die Verantwortung wahrzunehmen, die wir alle für unsere Kinder tragen.
Dass der KEA dieses Vermächtnis bewahren wird, versichert die KEA-Vorsitzende Karin Graeff: „Es muss für jede Kita normal werden mit den Eltern eine tatsächliche Partnerschaft auf Augenhöhe zu leben. Fakt ist: Eine gute Kita gibt es nur mit guter Elternmitwirkung. Deshalb haben wir Erwachsenen die Pflicht, gemeinsam an unseren Kitas zu arbeiten, damit unsere Kinder dort einen guten Start ins Leben finden und dann ihrerseits aktiv die Zukunft gestalten können. Elternmitwirkung ist pures Ehrenamt – ohne Aufwandsentschädigungen, oft genug auf Kosten von Familie und Beruf. Es ist für alle Elternvertretungen sehr motivierend zu sehen, dass dieses Engagement durch die Landesregierung gesehen und gewürdigt wird.“
Ein Platz für Kita-Fachkräfte im Jugendhilfeausschuss RHK
Am 29.09.2021 hatte der KEA RHK im Jugendhilfeausschuss (JHA) Rhein-Hunsrück den Antrag gestellt einen Platz (in beratender Funktion) für die Kita-Fachkräfte zu schaffen. Nach langen Verhandlungen, viel hin und her sowie einer Menge Verschiebungen wurde die Satzung des Jugendamtes schließlich am 24.10.2022 entsprechend geändert. Die Fachkräfte im RHK haben nun einen festen Platz im JHA!
Wir danken den Menschen die sich – sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Kreistag – für diesen Antrag stark gemacht haben. Darunter fast alle politischen Fraktionen aus dem Jugendhilfeausschuss, der Fachkräfteverband RLP und natürlich die Kitas selbst – hier haben Fachkräfte und Eltern gemeinsam ihre Unterschriften gegeben um den Antrag der KEA zu unterstützen.
Die Notwendigkeit die Kita-Fachpraxis intensiver in die entscheidungstreffenden Gremien einzubringen, wurde von diesen Menschen klar erkannt. Wir freuen uns nun vor allen Dingen für die Fachkräfte.
Der RHK hat bereits mehreren Landkreisen als Beispiel gedient – nach unserem Vorstoß haben auch andere Kreiselternausschüsse einen entsprechenden Antrag in ihrem JHA gestellt. Wir hoffen, dass sie genauso erfolgreich sein und dass weiter Kreise folgen werden. Zudem hoffe ich natürlich auch, dass die Fachkräfte diese Chance nutzen werden.
Hintergrund: Mit in Kraft treten des neuen KiTa-Gesetzes dürfen die Elternvertreter im Jugendhilfeausschuss erstmalig Anträge stellen. Der KEA RHK hatte dieses Recht genutzt, um auch den Kita-Fachkräften einen festen Platz in diesem wichtigen Gremium zu ermöglichen.
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